#rolling4refugees

Benjamin Waldorf realisierte eine Longboard-Tour mit einer Wegstrecke von 240km vom 26. September bis 2. Oktober 2015.

Route: Hannover, Hameln, Horn-Bad Meinberg, Paderborn, Lippstadt, Unna, Witten (Die Tourdaten im Überblick).

Bewältigt hat er die Tour auf einem Loaded Tesseract (also einem für Long Distance Pushing eher untypischem Deck). Er fährt mit Leidenschaft Longboard- dies geht aus der Beschreibung seines Setups hervor. In seiner Vorstellung berichtet er, seit drei Jahren auf dem Longboard unterwegs zu sein: In Deutschland, Europa- auch weltweit.

Benjamin W. bezeichnet die Tour auf der offiziellen Internetseite als „Spendentour“ für Flüchtlinge. Es war aber mehr als dies. Es war eine Tour der Erlebnisse, der Kommunikation, der Begegnungen, des Erfahrungsaustausches und der Zeichensetzung für eine Willkommenskultur (Siehe weiter unten in der Infobox: „Das Reisetagebuch“). Die Strecke wurde so geplant, dass fast alle Meilensteine auf der Strecke einen thematischen Bezug bekamen:

  • Hannover: Besuch einer Flüchtlingsunterkunft
  • Hameln: Besuch einer Erstaufnahmeeinrichtung
  • Paderborn: Besuch einer Bürgerinitiative
  • Unna: Besuch einer Erstaufnahmestelle
  • Witten: Ankunft zu einem Benefiz-Konzert
Das Reisetagebuch: Tag1, Tag 2, Tag 2 (Teil 2), Tag 3, Tag 3 (Teil 2), Tag 4, Tag 4 (Teil2), Tag 5, Tag 5 (Teil 2), Tag 6, Tag 6 (Teil 2), Tag7

Er ist 22 Jahre alt. Benjamin W. studiert Philosophie, Politik und Ökonomik. Seit ungefähr drei Jahren ist er ehrenamtlich in einer Initiative tätig, welche sich für Bildungsgerechtigkeit einsetzt.

Am Anfang war es nur eine Idee: Innerhalb von sieben Tagen von Hannover nach Witten zu pushen. Für Flüchtlinge. Was als Idee geboren wurde, wandelte sich bald in ein Projekt, welches Benjamin W. umsetzte. Schön ist, wie konsequent, offen, kommunikativ und kreativ er bei der Entwicklung und Umsetzung seiner Ideen vorgegangen ist. Er lud Menschen dazu ein, ihn auf seiner Tour (oder auf Teilabschnitten) zu begleiten. Ein Team unterstützte ihn bei der Öffentlichkeitsarbeit. Auch Sponsoren machten sich stark.


Benjamin Waldow ruft dazu auf, unter dem Stichwort: „waldorfpädagogische Flüchtlingshilfe“ an den gemeinnützigen Verein „Help-Kiosk Witten“ zu spenden. Bei der Organisation handelt es sich um die Kooperation zwischen einem überparteilichen Bündnis und einer Flüchtlingsinitiative der Uni Witten/Herdecke (Siehe auch: hier, hier, hier und hier). Hierzu schreibt er:

Durch meine Tätigkeit in einem […] Projekt, bei dem ich eng mit der Entwicklungsgesellschaft iG, der Freien Waldorfschule Blote-Vogel und dem Institut für Waldorf-Pädagogik kooperiere, kenne ich alle Flüchtlingsverantwortlichen und habe die Möglichkeit, die Verwendung der Spenden genau nachzuvollziehen […]. Quelle

Siehe auch: Cruise for Cash

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